„Das ist himmlisch“, sagt man, wenn ein Essen, eine Situation oder ein Gefühl besonders schön oder gut waren. Dann wird deutlich: Der Himmel ist greifbar, auch wenn er in scheinbarer Ferne liegt. Das machen sich auch diejenigen zunutze, die sich mit „Himmel und Erde“ beschäftigen:
Maler nutzen dazu Farbkontraste und -nuancen. Meteorologen beobachten atmosphärische Himmelserscheinungen. Schriftsteller beschreiben das Streben nach Höherem inmitten der Realität des Alltags. Gastronomen zaubern ein Gericht aus Äpfeln und Kartoffeln. Theologen betrachten in Himmel und Erde die Beziehung Gottes zu den Menschen. Und die Musiker?
Genau dieser Frage geht das Konzert „Himmel und Erde“ nach: Der Kirchenchor Tann (Leitung: Thomas Nüdling) und das Rathgeberensemble Fulda (Leitung: Ulrich Moormann) lassen gemeinsam mit Solisten Himmel und Erde in ihrer Musik zusammen-treffen. Zu Gehör kommen himmlische Werke von Johann Michael Bach (Klavierkonzert IV in F-Dur – Tanner Erstaufführung), Johann Sebastian Bach (Kantate „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren“ BWV 137), Ludwig van Beethoven („Die Himmel rühmen“), Thomas Nüdling („Missa in B“ – Uraufführung), John Rutter („For the beauty of the earth“) u.a.
Prof. Dr. Christoph Gregor Müller gestaltet einen Impuls.



